Honig_Imker_Paar_Verkostung | © Thermen- & Vulkanland Steiermark, Harald Eisenberger

Honig - Süße Kost

Die Obstbaugebiete der Südost- und Oststeiermark sind für ihre Blütenhonige berühmt. Aber: Kosten Sie die Vielfalt! Honig einmal anders: Cremehonig verfeinert mit geriebenen Kürbiskernen, Haselnüssen oder Mandeln. Oder einfach Honig in den Waben.


Schon Circe hat Odysseus und seine Männer mit Käse und Honig verführt und das schon seit Urzeiten gebräuchliche Naturprodukt erlebt gerade heute wieder eine Renaissance. Erstaunlicherweise als Medizin. Honig enthält hochwirksame Substanzen, die die Wundheilung fördern und Bakterien, die selbst gegen Antibiotika resistent sind, bekämpfen.

Aber eigentlich wollten wir von der süßen Verführung in kulinarischer Hinsicht berichten - speziell von der Vielfalt und Reinheit steirischen Honigs. Rund 3.500 steirische Imker gibt es, die Honige in großer Vielfalt und bester Qualität erzeugen. In der Obersteiermark kommen vor allem die Liebhaber des Waldhonigs auf ihre Kosten. Auch der goldgelbe Löwenzahnhonig stellt eine besondere Rarität dar. Die Obstbaugebiete der Südost- und Oststeiermark hingegen sind für ihre Blütenhonige berühmt. In der Südsteiermark produzieren die fleißigen Bienen den würzigen Lindenhonig und in der Weststeiermark wird eine weitere Rarität geerntet: der Kastanienhonig, leicht herb im Geschmack.

Achja, dass der Honig aus dem Thermen- und Vulkanland Steiermark ausgezeichnet ist, hat auch der Gault & Millau Österreich festgestellt und den Kirsch-Apfel-Blütenhonig der Imkerei Anton Weiß zum Honig des Jahres 2019 gekürt!