Advent Holzkrippe Bad Gleichenberg Steiermark | © Steiermark Tourismus, Gery Wolf

Advent in der Steiermark

Leise plätschert der Advent

Ein Kontrastprogramm zur vorweihnachtlichen Hektik bietet das Thermen- und Vulkanland Steiermark. Hier plätschert man in der Wärme der Therme der stillsten Zeit des Jahres entgegen, stimmt sich bei romantischen Adventmärkten auf das Weihnachtsfest ein und taucht ein in grünes Licht. Wenn kalte Winterluft auf die Wärme der Therme trifft, ist die Zeit für Ruhe und Entspannung im Thermen- und Vulkanland Steiermark gekommen.


Zeit für echte Weihnachtsromantik

Der Fürstenfelder Weihnachtsmarkt ist mit über 50 Ständen der größte im Thermen- und Vulkanland Steiermark – und von Bad Waltersdorf, Bad Blumau und Loipersdorf ganz einfach zu erreichen. Hier gibt es Kunsthandwerk, Christbaumschmuck und typische Weihnachtsleckereien zu erstehen.

Im prachtvollen Bad Gleichenberger Kurpark aus dem 19. Jahrhundert geht der "Advent wia's früher wor" über die Bühne, der den ursprünglichen Weihnachtsgedanken in den Vordergrund rückt: ganz ohne künstliches Licht und auch ohne Alkohol – dafür mit einer überlebensgroßen, handgeschnitzten Holzkrippe und hochwertiger Handwerkskunst. Ein besonderer Tipp ist die Anreise mit dem Sternderlzug ab Feldbach zum Adventmarkt.

Auch das Adventdorf am Hauptplatz von Bad Radkersburg mit seinen Feuerstellen, Adventkutschen und Musikgruppen bietet an den Wochenenden Gelegenheit zum Schauen, Verkosten, Zuhören und Genießen.

Advent_gruen_Licht_Stille_Kirchenberg_Straden | © Marktgemeinde Straden

Stiller Advent - Das grüne Licht

Die "Zuvielisation" bringt mehr Probleme als Lösungen. Auch vor Weihnachten bestimmt die Hektik in der Arbeit und im Privaten das Leben. Setzen wir ein Zeichen der Stille und Rückbesinnung.

Vielleicht ist es Ihnen ja schon mal aufgefallen, dass der Südosten der Steiermark in der Vorweihnachtszeit in grünem Licht erstrahlt? Ein sorgfältig ausgewähltes weithin sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens, etwa eine Kirche, ein Kreuz oder eine Kapelle, dient als in grünes Licht gehülltes Symbol für den Stillen Advent in der Gemeinde - vergeben vom Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes. Weithin sichtbar ist das Grüne Licht das Symbol für Ruhe, für die Rückbesinnung in einer Zeit, die längst nicht mehr für Stille und Rückzug, sondern Beschleunigung und Konsum steht.

Stille überzieht das Land. Die Zeit der Einkehr und Rückbesinnung ist gekommen. Der Rückblick auf ein erfülltes, ereignisreiches Jahr macht zufrieden. Bewusste Menschen erfüllt die Sehnsucht sich zurückzunehmen. Jener Zyklus, den die Natur dem Thermen- und Vulkanland Steiermark über Jahrmilliarden zum Prinzip erhob, bestimmt auch den Menschen. Sich diesem Prinzip zu widersetzen, schafft Unbehagen. Sich ihm hinzugeben, schafft das Fundament der Zufriedenheit. Der Rhythmus der Jahreszeiten bestimmt das Leben – bewusst oder unbewusst. Die Natur nimmt sich zurück. Die Blätter lösen sich von den Ästen, bilden das fruchtbare Fundament der Zukunft. Eine Metapher auch für das Leben. Die Ruhe ist die Basis des Neubeginns. Das Grüne Licht wird im Advent zum Symbol dieser Rückbesinnung und zum Symbol der Geburt Jesu Christi.

Laternen Vulkanland Advent Licht | © TVB Bad Gleichenberg, Werner Krug

Laternen im Stillen Advent

Die Laterne vorm Hauseingang wurde im Vulkanland in den vergangenen Jahren zum Symbol der Rückbesinnung auf den Stillen Advent. Hier finden Sie Bauanleitungen oder auch Kurse, denn Tischlermeister laden Sie ein, Ihre eigene Laterne zu bauen und damit ein Stück der Stille ins eigene Leben zu holen.

Stiller Advent im Steirischen Vulkanland

Das Grüne Licht als Symbol der Rückbesinnung
Das Grüne Licht lädt zur Ruhe und Einkehr. Die Marktgemeinde Straden war Wegbereiter, mittlerweile wird in vielen Gemeinden ein sensibel ausgewähltes christlich symbolhaftes Objekt grün beleuchtet. Aber auch in privaten Haushalten findet der Stille Advent Einzug: die Laterne vor dem Haus ist Symbol und Ausdruck der stillsten Zeit des Jahres.
thermalwasser_dampf_blumau_therme_winter | © Steiermark Tourismus, ikarus.cc

Winter = Thermenzeit

Abtauchen mit der ganzen Familie - oder ganz privat

Mit seinen sechs Thermen in Bad Radkersburg, Bad Gleichenberg, Loipersdorf, Bad Blumau und Bad Waltersdorf zählt das Thermen- und Vulkanland Steiermark zu den Begründern der "Wellness-Bewegung" in Österreich. Aufgrund ihrer spezifischen Mineralisierung ist jede dieser Thermen für unterschiedliche Wohlfühl-und Gesundheits-Themen ideal. Die Heiltherme Bad Waltersdorf bietet auf 25.000 Quadratmeter eine groß angelegte Wellnesslandschaft mit sieben Thermalbecken und zwölf Saunen. Bei den Therapien liegt der Schwerpunkt auf "Traditionell Steirischer Medizin®" und Burnout-Prävention. Bad Gleichenberg ist die Heimat eines der jüngsten und schönsten Kurhäuser. Der moderne, lichtdurchflutete und 3.000 Quadratmeter große Heilbad-und Spabereich ist ideal bei Problemen mit Atemwegen, Haut, Stütz- und Bewegungsapparat. Auch die Parktherme Bad Radkersburg entfaltet in ihrem 36 Grad Celsius warmen Quellbecken eine wohltuend-entspannende Wirkung auf Rücken und Gliedmaßen. Ihr erweitertes Saunadorf ist in der kalten Jahreszeit ein geschätztes Refugium für alle, die ihre Atemwege fit für den Winter machen wollen.

Ein Tipp für den Familienadvent ist die H20 Hotel-Therme mit megabreiter Doppelreifenrutsche, der legendären Welle, Water-Balls, der H20-Spielewelt und der kinderfreien Saunalandschaft. Die Therme Loipersdorf bietet drei Thermen auf insgesamt 36.000 Quadratmeter: an Familien richtet sich die Lebenstherme und das Erlebnisbad - an ausschließlich Erwachsene die intime und ruhige Wellnessoase, das Schaffelbad. In letzterem wird der Schwerpunkt auf eine Lifebalance aus mentaler Stärke, körperlicher Aktivität und bewusster Ernährung gelegt. Das Rogner Bad Blumau eröffnet die märchenhafte Welt Friedensreich Hundertwassers, den Traum vom Leben im Einklang mit der Natur- und entsprechende Wohlfühl-Rituale.